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Weihnachten in der Hölle: Mein Trip nach Noboribetsu

Vom 22. bis zum 24. Dezember 2026 habe ich mich in die “Hölle” gewagt – genauer gesagt nach Noboribetsu Jigokudani auf Hokkaido. Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich auf weiße Weihnachten gehofft hatte. Hokkaido ist ja weltberühmt für seinen Powder-Schnee. Tja, Pustekuchen. Statt fluffigem Neuschnee gab es eine harte Realität: Alles war extrem vereist. Der Schnee, der da war, war durch Antauen und Wiederfrieren zu einer einzigen Rutschbahn mutiert. Ohne Spikes unter den Schuhen war jeder Schritt ein kleines Wagnis, aber dazu später mehr.


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Jingisukan

Jingisukan (ジンギスカン), benannt nach dem mongolischen Eroberer Dschingis Khan, ist ein japanisches Lamm- und Hammelfleischgericht, das auf einem speziellen, gewölbten Metallgrill zubereitet wird. Es ist eine Spezialität von Hokkaido.

Das Erlebnis am Tisch

Wie du auf dem Foto oben sehen kannst, ist das Ganze ein sehr interaktives Erlebnis:

  • Die Kuppel: Auf der Spitze des Grills wird das Fleisch platziert.
  • Der Saft: Das Fett und der Fleischsaft laufen nach unten in den Rand der Pfanne.
  • Das Gemüse: Dort unten liegen Unmengen an Moyashi (Sojasprossen) und anderem Gemüse, die im Fleischsaft garen und dadurch einen unglaublich intensiven Geschmack bekommen.

Warum es so gut schmeckt

Da ich kein Fan von Honig oder süßen Breigerichten bin, ist die herzhafte, fast schon rustikale Note von Jingisukan genau mein Ding. Das Fleisch ist oft mariniert oder wird nach dem Grillen in eine würzige Sauce auf Sojasaucen-Basis getunkt. In der kühlen Luft von Toyako gibt es kaum etwas Besseres, als vor diesem zischenden Grill zu sitzen.


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Lake Toya: Gefrorene Pläne, Vulkane und die Stille des Winters

Es gibt Orte in Japan, die im Winter in einen tiefen, fast meditativen Schlaf zu fallen scheinen. Lake Toya (Tōyako) ist einer dieser Orte – zumindest auf den ersten Blick. Als ich am 20. Dezember hier ankam, gut zwei Monate nach meiner Zeit in Utsunomiya, empfing mich Hokkaido nicht mit der sanften Kühle des Herbstes, sondern mit der unbarmherzigen, glatten Kälte des Nordens. Mein Plan war simpel: Ankommen, die vulkanische Kraft der Region zu Fuß erkunden und am 22. Dezember weiterziehen. Doch wie so oft beim Reisen, schreibt das Wetter das Drehbuch meist selbst.


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Toyako: Zwischen Vulkankratern, Linux-Terminals und freiem WLAN

Grüße aus Hokkaido! Ich bin gerade mit meinem Framework Laptop in Japan unterwegs – genauer gesagt am Toya-See (Toyako). Japan ist ein tech-affines Land, aber als Linux-User (in meinem Fall Arch mit Cinnamon) stößt man oft auf Hürden, die Nutzer von iPhones oder Android-Geräten gar nicht kennen.

Eines der besten Features hier ist OpenRoaming (bzw. das lokale Partnernetz Cityroam). Das verspricht: Einmal einrichten, überall an Bahnhöfen, in Konbinis und Shopping-Malls automatisch sicheres WLAN haben.


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Hakodate 2025

Bekannt ist Hakodate in Reiseführern vor allem für seinen spektakulären Nachtblick und die gut erhaltenen historischen Bauten aus der Zeit der Hafenöffnung. Für mich persönlich war die Stadt an der Südspitze Hokkaidos aber auch aus einem ganz pragmatischen und logistischen Grund ein absolutes Highlight: Sie lässt sich wunderbar und effizient ohne einen einzigen Bus erkunden.

Wer mich und meine bisherigen Reiseberichte kennt, weiß, dass ich Bussen eher abgeneigt bin – sei es wegen der oft unübersichtlichen Fahrpläne oder des engen Fahrkomforts. Umso erfrischender ist es, dass hier die historische Straßenbahn (“Shiden”) nicht nur als Touristenattraktion dient, sondern das Rückgrat des städtischen Nahverkehrs bildet. Das Rattern der Räder auf den Schienen, die solide Mechanik der teils sehr alten Wagen und die klare Linienführung machen die Fortbewegung hier zum reinen Vergnügen. Man steigt ein, genießt die Fahrt durch die Hafenstadt und kommt entspannt an fast allen relevanten Zielen an.

whoami

Ich bin Frank. Ein Informatiker und Funkamateur aus Deutschland. Außerdem reise ich gern nach Japan.


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