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Aomori im Sommer 2025: Ein Abenteuer zwischen Thunfisch, tausend Äpfeln und einem treuen Burger-Freund

Da war ich also wieder. Aomori. Zwei volle Tage plus An- und Abreisetag, eingeklemmt zwischen dem Rauschen der Züge und dem Duft von Salzwasser. Es war mein zweites Mal in dieser Stadt an der Nordspitze von Honshu, und um ganz ehrlich zu sein, trug ich eine leise Befürchtung im Herzen. Mein erstes Mal war vor ein paar Jahren, im tiefsten Winter, als die Welt unter einer meterdicken, gnädigen Schneedecke begraben lag. Und ich fand es wunderschön. Der Schnee in Aomori ist nicht einfach nur gefrorenes Wasser; er ist der beste Make-up-Artist der Welt. Ein Weichzeichner, der jede Kante glättet, jedes Geräusch dämpft und der Stadt eine Aura von zeitloser Schönheit verleiht.


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Expo 2025 Osaka: Zwischen Zukunfts-Vision und Warteschlangen-Wahnsinn

Die Reise nach Osaka war von einer fast kindlichen Vorfreude geprägt. Eine Weltausstellung! Allein das Wort hat einen magischen Klang. Es verspricht einen Blick in die Zukunft, eine Bühne für die kühnsten Ideen der Menschheit, versammelt an einem einzigen Ort. Das offizielle Motto der Expo 2025, „Designing Future Society for Our Lives“, klang wie eine persönliche Einladung an jeden von uns, darüber nachzudenken, wie wir leben wollen. Die Veranstalter sprachen von einem „People’s Living Lab“, einem riesigen Experimentierfeld, auf dem die Gesellschaft von morgen schon heute erlebbar werden sollte. Ich war bereit, mich auf dieses Experiment einzulassen, neugierig auf die Antworten, die 158 Nationen auf die drängenden Fragen unserer Zeit geben würden.


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Japan im Sommer 2025 die ersten Tage

Lange habe ich darauf gewartet, und nun ist es endlich wieder so weit: Ich bin zurück in Japan! Das Land, das mich immer wieder aufs Neue fasziniert, hat mich wieder. Die Reise hierher war lang, aber sie war auch der perfekte Auftakt für ein neues Abenteuer im Land der aufgehenden Sonne.
Die Reise begann für mich ganz entspannt in Leipzig, von wo aus es mit einem kurzen Flug nach Frankfurt ging. Dort wartete (irgendwo in einen Hangar) schon die Maschine, die mich ans andere Ende der Welt bringen sollte: ein Dreamliner von ANA (All Nippon Airways). Allein der Anblick am Gate weckt schon diese ganz besondere Vorfreude. Der Langstreckenflug selbst war dann erstaunlich angenehm. Nach einer etwa vierstündigen Wartezeit in Frankfurt, die ich genutzt habe, um ein wenig die Beine zu vertreten und die internationale Flughafenatmosphäre zu genießen.
Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht! Es gab eine Art Teriyaki-Hähnchen mit Gemüse, Edamame und natürlich perfekt gekochtem japanischem Reis. Einfach, aber richtig lecker – ein toller Vorgeschmack auf die japanische Küche. Der Flug verlief insgesamt sehr ruhig. Nur einmal gab es eine Phase mit leichten Turbulenzen, ein kurzes Schaukeln hoch über den Wolken, das aber schnell wieder vorbei war. Die meiste Zeit glitt die Maschine sanft durch die Nacht.


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ISS, hörst du mich? Ein Bericht ohne Antwort

Es gibt Projekte, die starten mit einer einfachen Idee und entwickeln sich zu einer faszinierenden technischen Reise. Mein Versuch, vor meinem Urlaub in Japan noch Funkkontakt mit einem japanischen Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) aufzunehmen, war genau so ein Projekt. Eines mit Höhen, Tiefen, einer Menge Lernfortschritten und einem Ende, das ich so nicht erwartet hätte.

Die Mission: Ein Gruß nach oben

Alles begann mit dem Plan, dem japanischen JAXA-Astronauten Takuya Onishi (KF5LKS) einen Gruß per Amateurfunk auf die ISS zu senden. Als ich erfuhr, dass seine Zeit an Bord bald enden und er von Kimiya Yui (KG5BPH) abgelöst würde, passte ich mein Ziel an. Die Mission blieb dieselbe: Ein digitaler Händedruck über 400 km Weltraum, gesendet von meinem Standort in Grimma.


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Amateurfunk vs. AST Spacemobile

Houston, wir haben ein Problem

Ein texanisches Startup will mit riesigen Satelliten 5G vom Himmel regnen lassen. Klingt cool, oder? Blöd nur, dass sie dafür ausgerechnet in unserem digitalen Sandkasten parken wollen – dem 70cm-Band.

Die glorreiche Zukunft aus dem All… mit einem kleinen Haken

Als Space-Nerd und Computer-Freak muss ich zugeben: Die Vision von AST SpaceMobile hat schon was. Stellt euch eine Welt vor, in der Funklöcher ein Relikt aus der Steinzeit des Internets sind. Kein verzweifeltes Suchen nach Empfangsbalken mehr auf einer Wanderung, kein „Kein Netz“ mehr mitten auf See. Genau das verspricht das texanische Unternehmen: Ein globales Mobilfunknetz aus dem Weltraum, das sich direkt mit jedem handelsüblichen, unmodifizierten Smartphone verbindet. Einfach das Handy aus der Tasche ziehen und mit 4G- oder 5G-Geschwindigkeit surfen, egal wo auf diesem Planeten.

whoami

Ich bin Frank. Ein Informatiker und Funkamateur aus Deutschland. Außerdem reise ich gern nach Japan.


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